Großen Anklang fand der Seniorennachmittag im Juni zu dem Thema Bienen. Immer mehr Tische und Stühle mussten in der Neuen Kirche nachgestellt werden bevor es losgehen konnte. Pastorin Etta Züchner begrüßte alle Seniorinnen und Senioren und führte in das Thema ein. Denn auch die Biene kommt in der Bibel vor! Als Gastreferent war eingeladen der Imker Frank-Gerhard Berends, der bisher den Meisten vor allem als Ältestenprediger bekannt war . Viele waren gekommen, um etwas über Bienen, ihre Haltung und ihren köstlichen Honig zu erfahren. Wussten Sie, dass die Biene eines der wichtigsten Nutztiere Niedersachsens ist? Nach diesem Nachmittag ist es allen sehr bewusst. Der Seniorennachmittag hatte begonnen mit dem Genuss von leckerem Tee und "Bienen"-Stich und fand einen gelungenen Abschluss im Probieren verschiedener Honigsorten.

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Seit dem 2. Juli finden an und in der Roten Mühle wieder Bau- und Renovierungsarbeiten statt. Es müssen neue Fenster eingesetzt und neue Fußböden verlegt werden. Außerdem muss der Brandschutz ertüchtigt werden. Es müssen neue Fluchtwege geschaffen werden für den Fall, dass ein Brand in dem Gebäude ausbricht. Dafür werden zwei Treppentürme gebaut, die mit dem Mühlenstumpf und dem Lagerhaus verbunden werden. Dabei gilt es die Richtlinien des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Für das Fundament der Treppentürme mussten zunächst jeweils 8 Pfähle ins Erdreich gerammt werden.  Daher sieht das Außengelände aus wie ein Bauplatz und nicht mehr wie ein schöner Garten. Aber das wird wieder. Für die Kinder des Kindergartens bleibt zum Toben und Spielen der hintere Teil des Geländes. Sie werden noch einige Wochen in den Räumen des Gemeindeshauses bleiben und können hoffentlich zum Herbst hin in ihre Gruppenräume zurück. 

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Freitag, 24. August 2018, 20 Uhr 

Programm

Sergei Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45
Alexander Skriabin Fantasie für zwei Klaviere a-Moll
Béla Bartók Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug

JULIA MARIE MÜLLER Klavier
IWAN KÖNIG Klavier
N.N. Schlagzeug

Das Klavierduo Müller-König, von der Kritik für sein energisch zupackendes und atemberaubend intensives Spiel gepriesen und beim letzten Sommer vom sichtlich hingerissenen Publikum mit tosendem Applaus bedacht, präsentiert in einem spätsommerlichen Konzert Béla Bartóks 1937 entstandene geniale Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug, die in ihren schillernden Klängen den Eindruck einer spontanen Improvisation erweckt.

Sergei Rachmaninow galt als der berühmteste und bestbezahlte Musiker überhaupt, als er 1940 mit den Symphonischen Tänzen op. 45 sein letztes Werk schrieb, ein „opus summum“, dessen Sätze er ursprünglich mit „Mittag“, „Zwielicht“ und „Mitternacht“ überschreiben wollte. Julia Müller und Iwan König spielen das Werk in einer klanggewaltigen und ganz eigenständigen Version für zwei Klaviere, die Rachmaninow zeitgleich mit der Orchesterfassung schuf.

Wird Rachmaninow oft als der „letzte Romantiker“ bezeichnet, so nimmt sein Altersgenosse Alexander Skriabin in der Musikgeschichte einen Platz als radikaler und zukunftsweisender Kopf ein. Seine Fantasie für zwei Klaviere a-Moll stammt noch aus Studententagen, lässt aber bereits leise Skriabins späteren Stil erahnen.

„Die Finger flogen über die Tasten und erweckten die Töne zum Leben. Das Duett der beiden einander gegenübersitzenden Künstler wirkte mal wie ein Frage-Antwort-Spiel, dann ergänzend, dann wieder wie eine Vereinigung.“ Ostfriesischer Kurier

In der Zeit vom 5. August bis zum 17 August 2018 finden in der neuen Kirche ein Gottesdienst und Themenabende zum Thema "Frieden" statt. 

Organisiert und veranstaltet wird die Themreihe von der Evangelisch-reformierte Gemeinde Emden, dem KAIROS Palästina-Solidaritätsnetz Deutschland und dem Arbeitskreis Emden

Die Landverheißungen durch JAHWE im Alten Testament sind verbunden mit dem Auftrag, Gottes Gerechtigkeit und Gottes Frieden in der Welt sichtbar zu machen“ (Ulrich Duchrow).

Aber seit 51 Jahren herrschen wir über das Volk der Palästinenser. Das ist eine Katastrophe für sie wie für uns. Es ist unfassbar, dass Israel seit 51 Jahren ein Volk besetzt“ (David Grossmann).

Sonntag, 5. August 2018, 10:00 Uhr

Gottesdienst in der Neuen Kirche in Emden

Die Evangelisch-reformierte Gemeinde Emden lädt ein zu einem zentralen Gottesdienst in der Neuen Kirche zu dem Thema:
Frieden ist möglich – Frieden ist Not-wendend!

Im Anschluss an den Gottesdienst:

Gedanken zur angekündigten Ausstellung „Frieden ist möglich – auch in Palästina“und
die Möglichkeit zum Austausch bei Kaffee, kalten Getränken und kleinen Leckereien.

Mittwoch, 8. August 2018, 19:00 Uhr

Friedenstänze unter Anleitung von Veronika Hiery
"Wenn wir uns die Hände zum Tanz reichen, können wir sie nicht zur Faust ballen!"
Friedenstänze sind spezielle "Meditative Tänze", die das Thema Frieden in den Mittelpunkt stellen.

Meditative Tänze sind meist Kreistänze, in denen wir uns die Hände zum Geben und Nehmen reichen und in einfachen Schritten und Gesten zu passender, ruhiger Musik ein Thema ertanzen.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Veronika Hiery, Emden, ist Diplom-Sozialpädagogin, Altenheimseelsorgerin und Tanzleiterin

“Das Glück des einen Volkes ist das Glück des anderen” (Martin Buber)


Montag, 13. August 2018, 19:30 Uhr 

Frieden ist möglich - auch in Palästina und Israel

Welche Schritte sind Not-wendend für einen Frieden?

Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) hat auf der Generalver- sammlung 2017 in Leipzig einen Beschluss gefasst, in dem es u.a. heißt:

  1. Bekräftigt, dass angesichts der Situation der Ungerechtigkeit und des Leidens,
    die in Palästina existiert und des Aufschreis der palästinensischen christlichen Gemeinden die Integrität von christlichem Glauben und Praxis auf dem Spiel steht,

  2. beauftragt den Generalsekretär ein Programm zu initiieren:

  1. Um Studien und Material zu sammeln [...] um zu versuchen, den Konflikt zu

    verwandeln, um eine gerechte und friedliche Gesellschaft zu schaffen; [...]

  2. [...] und die Theologie genau betrachtet wird, die angewandt wird, um die

    Unterdrückung des palästinensischen Volkes zu legitimieren; im Bewusstsein, dass solch eine Studie in ein zwingendes prophetisches Handeln münden könnte. (Es folgen die Punkte 3, 4 und 5.)

Philip Peacock, Referent für Gerechtigkeit und Zeugnis, wird über das Engagement der Weltgemeinschaft Refor- mierter Kirchen und die aktuelle Situation in Palästina und Israel referieren. Was bedeutet das für uns als reformierte Gemeinden?

Philip Peacock ist Inder (Master in Theologie mit den Schwerpunkten Dalit Theologie und Genderstudien), war als außerordentlicher Professor am Bishops College in Kalkutta tätig und promoviert in den Niederlanden.

Dr. Hanns Lessing, Referent für Theologie und Gemein- schaft und ordinierter Pfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen, war zuletzt als Koordinator der General- versammlung der WGRK tätig. Er unterrichtete als Dozent in einer theologischen Ausbildungsstätte in Namibia Systematische Theologie und Ökumene. Dr. Lessing wird den Vortrag und die Diskussion übersetzen.

Freitag, 17. August 2018, 19:30 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Feest:

Antisemitismus, Antisemitismusvorwurf und Meinungsfreiheit

“Die laufende Kampagne gegen “antiisraelischen Antisemitismus” ist nicht nur in Konflikt mit der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit, sie ist auch kontraproduktiv für die Bekämpfung eines recht verstandenen Antisemitis- mus. Sie ist nämlich geeignet, den Kampf gegen die in Deutschlad durchaus vorhandenen Fälle von Ablehnung und Diskriminierung jüdischer Bürger Energien und Mitstreiter zu entziehen.”

Danach haben wir Gelegenheit sachlich und friedlich miteinander zu diskutieren.

Johannes Feest, Jahrgang 1939, studierte Rechts- wissenschaften in Wien und München sowie Sozio- logie in Tübingen und Berkeley. Von 1974 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 2005 war Feest Professor für Strafverfolgung, Strafvollzug und Strafrecht an der Universität Bremen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten u.a. Beiträge zur kirchlichen Kriminologie der Polizeiarbeit sowie rechtliche und praktische Bedingungen des Straf- vollzugs und der Sicherungsverwahrung. Von 1977 bis 2011 leitete er das Strafvollzugsarchiv.


... fordert öffentlich und solidarisch Freiheit für Palästina, damit auch Israel frei sein kann“.

(Erzbischof Desmond Tutu)

Aktuelle Termine

So Aug 19 @10:00 - 11:00AM
Gottesdienst Neue Kirche
So Aug 26 @10:00 - 11:00AM
Gottesdienst Neue Kirche